Deutschland immerhin Platz 5

Das Weltwirtschaftsforum hat 115 Länder untersucht, inwieweit Frauen und Männer gleichberechtig sind. Gewonnen haben wie fast immer in dieser Beziehung die nordischen Länder: Schweden, Norwegen, Fnnland und Island. Immerhin kommt dann schon Deutschland. Spannend sind die Details der Untersung. Die Financial Times fasst sie wie folgt zusammen: “Weltweit haben Frauen nur etwas mehr als 50 Prozent der wirtschaftlichen Teilhabemöglichkeiten von Männern - gemessen etwa am Anteil weiblicher Arbeitnehmer oder auch Manager. Was die gleichwertige Bezahlung betrifft, ist auch Deutschland noch weit von gerechten Verhältnissen entfernt: Gerade einmal 62 Prozent des Gehaltes ihrer männlichen Kollegen erhalten deutsche Frauen nach den WEF-Berechnungen für gleichwertige Arbeit.

Noch drastischer sind die Unterschiede in der Politik: In den untersuchten Ländern, die mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren, besitzen Frauen im Durchschnitt lediglich 15 Prozent der politischen Macht, die Männer ausüben. Deutschlands Ergebnis ist trotz einer weiblicher Kanzlerin ebenfalls wenig ruhmreich: Gemessen an Parlamentssitzen, Minister- oder Staatschefposten ist die Lücke zwischen Frauen und Männern laut WEF nur zu 37 Prozent geschlossen. In den USA, die in Sachen wirtschaftlicher Gleichberechtigung auf dem dritten Platz landeten, haben Frauen sogar nur knapp zehn Prozent der politischen Macht von Männern – weshalb es insgesamt nur für Platz 22 reichte.”


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